My phone tells stories: Loose ends

I’m currently sitting in the garden of Clärchens Ballhaus, an old Berlin restaurant and dance hall. The birds are chirping, some mosquitos are up for a battle (guess who’s winning). I’m trying out Snapchat filters, answering some questions for da Travelettes gang, texting with my sister (it’s her first long-haul flight to the US in a few hours and she’s all by herself. Crazy stuff. You can do this grrrrl ♥), there a glass of white wine next to me (day-drinking much) and it’s the last day of July. It’s been a great last three months because for the first time in a while, I somehow managed to shift down a gear or two.

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A lot of Sundays were spent barbecuing at local lakes, I went to see my best friend in Basel, did a press trip to Carinthia, Austria (such a gem), was on a three-week video training course in Bonn, hosted a joint exhibition with my girl Anna in Frankfurt and fell in love with the city all over again on May 1. Other nights were spent reading, cooking (well, mostly friends who did the cooking), watching sunsets, watching Netflix, and being on the phone with my Grandma.

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My gut says the next few weeks won’t be as quiet anymore, so here’s to charged batteries and serious zen vibes, may they last a while. I’ve also been trying to write a little more German but have been finding it a little difficult to incorporate that in the blog, so scroll down for a slightly different, er, monthly review in German.

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/// Im Juli vom Leben gelernt ///

Die besten Dates enden in der Notaufnahme.

Wenn sich irgendwo eine Tür öffnet, kann man im Zweifel auch einfach mal durchlaufen.

Langsam ist das neue Schnell.

Schnell ist 2010.

Loslassen ist die Königsdisziplin des Lebens, das emotionale Pendant zum Abkratzen von vertrocknetem Kaugummi, das schon lange nicht mehr nach Pfefferminz schmeckt.

Gitarrengeklimper heilt 10x effektiver als zwei Ibuprofen 600er Tabletten auf einmal. Das haben Wissenschaftler herausgefunden.

Im Leben geht ziemlich oft ziemlich viel schief, und das macht weder stark noch schlau oder heiß, sondern meist nur traurig. Die Nummer zieht das Leben aber mit allen von Zeit zu Zeit ab, deshalb kann man gegen “schiefe Zeiten” gut zusammen demonstrieren.

Seit Unizeiten nicht mehr gemacht, als Inspirationsquelle aber unübertroffen: mit leerem Notizblock den ganzen vollen Tag im Café abhängen.

Wenn es jemanden gibt, den man um 2.34 Uhr nicht nur anrufen kann, sondern der auch noch rangeht, sind alle anderen Baustellen Kleinkram.

Salamihäppchen schmecken mit 24 Jahren noch besser als mit 2.

Wenn man einen Tag lang einfach mal aufhört, allem, was Anzug, dicke Eier und Selbstgefälligkeit mit sich herumträgt, aus antrainiertem Reflex auf der Straße oder in der U-Bahn auszuweichen, hat man abends ein paar blaue Flecken mehr. Die sind aber vergleichsweise sinnvoll.

Pushnachrichten und Eilmeldungen können auch ausgeschaltet werden.

Sinnloses Leid, Fanatismus und Vorurteile nicht.

Es gibt wenig, das sich nicht mit Kreidematsche aus Rügen, Schokomasken auf Saunabänken und Girls mit weicher Haut lösen lässt.

Der Mittelfinger ist ein völlig unterschätztes Körperteil.

Spinat mit Feta schmeckt voll gut und gar nicht nach Spinat.

Manchmal muss man springen. Nicht mal unbedingt weil man “muss”, sondern weil man das Privileg hat, gerade zufällig beide Hände frei zu haben und das Wasser vielleicht arschkalt, nach 0.3 Schrecksekunden aber belebender als der ganze lauwarme Scheiß davor ist.

“The rest is just noise.”

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